Ob Ford, Porsche oder VW: Viele sind im Plus

Porsche
Im vergangenen Jahr hat die Porsche AG in Deutschland einen Zulassungsrekord eingefahren: Gegenüber 2010 stiegen die Neuzulassungen um 15 Prozent auf 18.690 Fahrzeuge. Das ist das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte von Porsche Deutschland. 2011 war der 911 mit 6.993 Neuzulassungen (+11,0 %) Spitzenreiter, gefolgt vom sportlichen Geländewagen Cayenne, von dem 6.091 Fahrzeuge (+16,5 %) zugelassen wurden. Mit einem Wachstum von 30,9 Prozent und insgesamt 3.391 Verkäufen brachte es der Panamera auf die höchste Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Mit 3,6 Prozent fiel das Plus der Mittelmotorsportwagen Boxster und Cayman (2.215 Einheiten) vergleichsweise gering aus.

Volkswagen
VW hat 2011 rund 5,1 Millionen Pkw abgesetzt. Das bedeutet eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr und eine neue Bestmarke. So wurden im vergangenen Jahr in China (inkl. Hongkong) erstmals mehr als 1,72 Millionen Fahrzeuge (+ 13,8 %) ausgeliefert. In den USA übergab Volkswagen 324 400 Autos (+ 26,3 %) an Kunden, in Russland lagen die Auslieferungszahlen mit 118 000 Einheiten sogar 100,4 Prozent über denen des Vorjahres.

 

Ford
Ford hat im vergangenen Jahr in Deutschland 32 562 Pkw-Zulassungen mehr als in 2010 verzeichnet. Dies entspricht einer Steigerung von 16,4 Prozent, während der Gesamtmarkt um 7,8 Prozent. Der Marktanteil stieg damit um 0,5 Prozentpunkte von 6,8 Prozent auf 7,3 Prozent, unter Einbeziehung der Nutzfahrzeuge sind es 7,4 Prozent. Von Januar bis einschließlich Dezember registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt rund 231 000 Ford-Pkw-Zulassungen Der Dezember schloss mit einem Zulassungsplus von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ab. Zu den Gewinnern in der Modellpalette zählten unter anderem der neue Ford C-Max mit Nahezu vervierfachten Verkäufen gegenüber 2010 und die im Frühjahr 2011 eingeführte neue Focus-Generation mit einem Plus von 30 Prozent. Mondeo, Galaxy und S-Max legten um 40 Prozent zu.

 

Mercedes-Benz
Mercedes-Benz Cars hat 2011 so viele Pkw verkauft wie nie zuvor in einem Jahr. Insgesamt wurden1 362 908 Autos der Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach an Kunden übergeben. Das sind rund 77 000 Einheiten mehr als im bisherigen Rekordjahr 2007.

Die Marke Mercedes-Benz verzeichnete einen Absatzzuwachs von 8,0 Prozent auf 1 260 912 Einheiten. In China (inkl. Hongkong) wurde das Rekordergebnis aus 2010 mit 193 339 Auslieferungen nochmals um 30,6 Prozent überboten. Damit wurde das selbstgesteckte Ziel von mindestens 20 Prozent deutlich überschritten. Die Rekordabsätze des Vorjahres wurden sowohl in Russland (29.058 Einheiten; + 47,3 %), als auch in Indien (7089 Einheiten; + 22,7 %) ebenfalls übertroffen. In Brasilien stiegen die Verkäufe um 35,3 Prozent auf 10 197 Fahrzeuge. Summiert verzeichnete Mercedes-Benz damit in den BRIC-Staaten ein Absatzplus von 32,4 Prozent im vergangenen Jahr.

In Deutschland lagen die Verkäufe mit 262 256 Fahrzeugen leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Dezember verbuchte die Marke einen Zuwachs von 16,8 Prozent auf 25 290 Einheiten. In Westeuropa (ohne Deutschland) erreichten die Verkäufe in den vergangenen zwölf Monaten mit 289 285 ausgelieferten Einheiten ebenfalls nahezu das Vorjahresniveau. Ein Absatzplus wurde dabei unter anderem in Großbritannien (+ 10,1 %) erzielt.

Smart konnte mit 101 996 verkauften Fortwo (+ 4,6 %) das Absatzziel von 100 000 Einheiten übertreffen. Besonders beliebt war der Zweisitzer vor allem in China (inkl. Hongkong), wo sich insgesamt 11 045 Käufer fanden Das waren fast drei Mal so viele wie 2010. Hohe Zuwächse erzielte der Kleinstwagen zudem unter anderem in Mexiko (+ 57,1 %), Polen (+ 50,7 %), Tschechien (+ 26,6 %) und Taiwan (+ 21,4 %). In Deutschland behauptete der Smart die Spitzenposition in seinem Segment und wurde 29 005 Mal an Kunden (+ 3,3 %) übergeben.

 

Opel
Opel hat im vergangenen Jahr über 254 600 Pkw verkauft und damit den Absatz um neun Prozent gesteigert. Der Marktanteil betrug acht Prozent. Mit 21 480 Einheiten ging der Verkauf im letzten Monat des Jahres allerdings um fast zehn Prozent gegenüber dem Dezember 2010 zurück. Der Marktanteil lag dabei aber mit 8,8 Prozent über dem Jahresdurchschnitt. Unter Einbeziehung der Nutzfahrzeuge stieg der Opel-Absatz im zurückliegenden Jahr um zehn Prozent. Die Transporter Vivaro, Movano und Combo zogen um 40 Prozent an.

 

Volvo
Volvo hat in Deutschland das Jahr 2011 mit dem besten Absatzergebnis seit 2006 beendet. 33 888 Neuzulassungen bedeuten eine Steigerung um 31,4 Prozent und ein Marktanteil von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Träger des Erfolgs ist die 60er-Baureihe mit XC60, S60 und V60. Diese drei Modelle machten zusammen über 20 000 Zulassungen bzw. rund 60 Prozent der Verkäufe auf dem deutschen Markt aus. Mit über 9400 Zulassungen stand der Volvo XC60 wieder an der Spitze der Verkäufe. Auch weltweit war das Modell der beliebteste Volvo. Nur knapp verpasste es mit 97 183 Stück die Marke von 100 000 zugelassenen Einheiten.

 

Alfa Romeo
Die Modelle Mito und Giulietta haben Alfa Romeo auch in Deutschland zu einem der automobilen Gewinner des Jahres 2011 gemacht. Mit einer Steigerungsrate von 21,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr konnte Alfa Romeo insgesamt 10 480 Neuzulassungen erreichen. Damit gehört Alfa Romeo in Deutschland zu einer der Automobilmarken mit dem dynamischsten Wachstum. Beliebtestes Modell der Marke war die im Jahr 2010 vorgestellte Alfa Romeo Giulietta mit 6336 Neuzulassungen.

 

Skoda
Skoda hat den Wachstumskurs und 2011 erneut einen Absatzrekord erzielt. Die Verkäufe der Marke stiegen nach vorläufigen Zahlen um 15 Prozent auf den neuen Bestwert von rund 875 000 Fahrzeugen gegenüber 762 600 Autos im Vorjahr. Das Absatzplus umfasste nahezu allen Regionen. Sehr positiv entwickelt sich der indische Markt als wichtige Säule in der Wachstumsstrategie der Marke. Dort konnte das tschechische Unternehmen den Absatz im vergangenen Jahr um 50 Prozent erhöhen und verkaufte 30 005 Fahrzeuge. Daneben entwickelten sich auch die großen Märkte in China, Deutschland und Russland sehr dynamisch. Detaillierte Zahlen veröffentlicht der Hersteller am 10. Januar 2012.

 

Suzuki
Mit 34 418 Neuzulassungen hat Suzuki seinen Autoabsatz in Deutschland im vergangenen Jahr um 5,7 Prozent gesteigert. Dabei betrug der Anteil der Allrad-Modelle 41,5 Prozent. Der Marktanteil lag bei 1,1 Prozent. Mit 10 923 Fahrzeugen war der Swift auch 2011 das meistverkaufte Suzuki-Modell in Deutschland. Dahinter folgt mit 7286 Stück der SX4 mit optionalem Allradantrieb. Das Modell übertraf damit die Erwartungen von Suzuki. Der Grand Vitara wurde im vergangenen Jahr 4671 Mal neu zugelassen, auf den kleinen Jimny entfielen 4153 Einheiten. Der Alto – das kleinste Modell im Suzuki-Programm – kam auf 3679 Neuzulassungen und der Splash auf 2906. Das im Oktober 2010 eingeführte neue Flaggschiff Suzuki Kizashi fand im Jahr 2011 insgesamt 784 Käufer.