Opel hat es schwer in diesen Zeiten

Für die Musikbegeisterten ist Cascada eine deutsche Musikgruppe aus dem Bereich der elektronischen Tanzmusik, für die Autofans ein neues Modell aus dem Hause Opel.

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Opel Cascada

Während die Musikgruppe gleichen Namens in Großbritannien, Schweden, Frankreich und den Niederlanden in den TOP 10 auf Platz 1 rangierte, hat es das Auto aus Rüsselsheim da vermutlich etwas schwerer. Die 30 Millionen Exemplare, die die Gruppe Cascada schon an Tonträgern verkauft hat, wird Opel vermutlich nie toppen, aber sie versuchen zumindest, wieder Fuß zu fassen auf deutschem Boden.

Karl-Thomas Neumann, der neue Opelchef hat sich viel vorgenommen für die nächsten Jahre, gibt sich aber optimisitisch in seiner ersten öffentlichen Rede in Genf: „Mit Passion, Innovation und deutscher Ingenieurskunst wollen wir Opel zu der Stärke zurückführen, die es verdient!“ Ein schweres Amt hat er da angenommen, der ehemalige VW-Manager, muss er doch die Kosten rapide kürzen, möglichst innovative Modelle auf den Markt bringen. Um dies zu erreichen setzen die Opelaner hauptsächlich auf neue Modelle. Satte 23 Stück wollen sie in den kommenden fünf Jahren marktreif vorstellen. Los geht es zunächst mit dem Cascada.

Opel Cascada geschlossen
Opel Cascada geschlossen

Per Knopfdruck lässt sich das Verdeck in 17 Sekunden öffnen und schliessen. Zu den Ausstattungsmerkmalen des Cascada gehören elektrische Gurtzuführer, elektrische Easy-Entry-Einstiegshilfe, exklusive Nappaleder-Polsterung und belüftete, ergonomische Sitze sowie weitere Sicherheitssysteme. Ausgerüstet ist das Cabrio zudem mit der – ursprünglich für die Hochleistungsversion Insignia OPC entwickelten – Hochleistungsfederbein-Vorderachse und dem adaptiven Fahrwerk Flexride mit drei verschiedenen Voreinstellungen. Das Ladevolumen im Kofferraum reicht von 280 Litern bei geöffnetem bis zu 380 Litern mit geschlossenem Verdeck. Zur Vergrößerung des Laderaums oder zum Transport langer Gegenstände wie Snowboards oder Skier verfügt der Cascada über das Flexfold-System, das die Rücksitzlehnen elektrisch fernentriegelt und im Verhältnis 50:50 umlegt. So lassen sich Gepäck bis zu einem Volumen von 750 Litern und Gegenstände bis zu 1,81 Meter Länge mitnehmen.

Zum Marktstart sind drei Dachfarben (Schwarz, Malbec und Mokka) verfügbar; sie können mit zehn Außenfarben kombiniert werden. Neben dem wärmeisolierenden Stoffdach sind Optionen wie Lenkrad- und Standheizung, Quickheat-Schnellheizsystem und vieles mehr verfügbar. Bei den Rädern können die Cascada-Kunden zwischen Größen von 17 bis 20 Zoll wählen.

Opel Cascada Innenansicht
Opel Cascada Innenansicht

Als Basisaggregat dient der 1,4 Liter-Turbobenziner mit manuellem Sechsgang-Getriebe. Er ist in den Leistungsstufen 88 kW / 120 PS und 103 kW / 140 PS erhältlich und bietet mit Overboost jeweils ein maximales Drehmoment von 220 Newtonmetern. Daneben gibt es den 1.6 SIDI Turbo Ecotec. Er leistet 125 kW / 170 PS zwischen 4250 und 6000 Umdrehungen in der Minute, per Overboost liegen bis zu 280 Newtonmeter Drehmoment an – der beste Wert für einen 1,6 Liter-Turbo dieser Leistungskategorie. Der Cascada 1.6 SIDI beschleunigt in 9,6 Sekunden von null auf Tempo 100 und erreicht 222 km/h Spitze. Der Normverbrauch liegt bei 6,3 Litern Benzin auf 100 Kilometer. Wahlweise steht auch eine Sechs-Stufen-Automatik der neusten Generation mit manueller Schaltoption zur Wahl.

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Opel Cascada Innenansicht

Noch vor Sommerbeginn ist der der 143 kW / 195 PS starke Diesel 2.0 Biturbo CDTI Ecoflex mit Sechs- Gang-Getriebe und Start/Stop-System erhältlich. Mit ihm erreicht der Cascada eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h und beschleunigt aus dem Stand in 9,4 Sekunden auf Tempo 100. Dabei bietet der Motor ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern und einen EU-Normverbrauch von 5,2 Litern pro 100 Kilometer. Ebenfalls 5,2 Liter Diesel verbraucht der bekannte 121 kW / 165 PS starke 2.0 CDTI mit manueller Sechsgang-Schaltung und Start/Stop, der auf Wunsch auch mit Automatik zu bekommen ist. Das maximale Drehmoment liegt mit Overboost bei bis zu 380 Newtonmetern.

Der offene Viersitzer mit klassischem Stoffverdeck ist mit seinen 4,70 Metern Länge in der Mittelklasse angesiedelt und wird in Deutschland zu Preisen ab 25.945 Euro angeboten.

Schnellster Serien-Opel: Insignia OPC „Unlimited“

Foto: OPEL

Auch er läuft und läuft: der neue Opel Insignia OPC rennt 270 km/h. Dazu verhelfen ihm  239 kW/325 PS , Allradantrieb udn eine nicht vorhandene elektronische Abriegelung.

Den schnellen Opel gibt es mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe beziehungsweise Sechsstufen-Automatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad für alle Karosserievarianten: Fließ- oder Stufenheck sowie Kombi, bei Opel „Tourer“ genannt. „Schnellster Serien-Opel: Insignia OPC „Unlimited““ weiterlesen