Mercedes zeigt die SUV-Idee GLA auf der Auto Shanghai

Mit dem Concept GLA zeigt Mercedes-Benz auf der „Auto Shanghai“ (21. – 29. April 2013) einen kompakten SUV der Premiumklasse. Unter der Haube des Konzeptfahrzeugs mit 4,38 Metern Länge, 1,97 Metern Breite und einer Höhe von 1,57 Metern sitzt ein Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 155 kW / 211 PS. Seine Kraft bringt er mit Hilfe des automatischen Doppelkupplungsgetriebes 7G-DCT und des Allradantriebs 4-Matic auf die Straße. Einen völlig neuen Ansatz stellen die Scheinwerfer mit Lasertechnologie dar: Sie sorgen nicht nur für Licht auf der Straße, sondern dienen gleichzeitig als Projektoren.

Mercedes Concept GLA
Mercedes Concept GLA

„Mit dem Concept GLA beschreiten wir einen neuen Weg im kompakten SUV-Segment – er ist die sportliche und coupéhafte Evolution dieser Fahrzeug-klasse“, so Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing. Dementsprechend präsentiert sich das Design geschwungen dynamisch und mit kraftvollen Linien. Sportlich elegant wirkt die Studie. Auf den 20 Zoll großen Rädern im markanten Fünf-Speichen-Turbinendesign sitzen Reifen im Format 255/45 R20. Sie wurden eigens für den Concept GLA entworfen: Ihr Profil ist so gestaltet, dass es die Linien der Speichen aufgreift und diese optisch verlängert.

Mercedes Concept GLA
Mercedes Concept GLA

Der Dachspoiler nimmt die Struktur der hinteren Dachbeplankung in gekonnter Art und Weise auf und beherbergt das Zusatzbremslicht. Die doppelflutige Abgasanlage demonstriert den sportlichen Anspruch. Die Rückwandtür besitzt eine Zuziehhilfe und schließt/öffnet elektrisch. Wird sie samt der einteiligen Rückleuchten nach oben geschwenkt, werden Zusatzleuchten sichtbar, die den rückwärtigen Verkehr bei geöffneter Heckklappe warnen. Weitere Beleuchtungseinheiten beherbergt der hintere Querträger auf der Dachreling.

Mercedes Concept GLA
Mercedes Concept GLA

Das Interieur reiht sich gestalterisch in die Familie der neuen kompakten Mercedes-Modelle ein, jedoch neu interpretiert als moderner SUV. Dabei dominieren Leder und dunkel galvanisiertes Aluminium. Die vier Einzelsitze und die Türmittelfelder sind mit braunem Naturleder bezogen. Nicht nur die Farbe erinnert an Sättel, sondern auch die Verarbeitung: Insgesamt finden sich im Concept GLA über 20 Meter von Hand verarbeitete Nähte, sie halten die offenen Lederkanten zusammen. Auf den Sitzflächen, die in der Mitte Einschübe aus hochwertigem Segeltuch tragen, unterstreichen Prägungen des Leders das Sattelthema. Die vier Sportsitze mit integrierten Kopfstützen besitzen allesamt beleuchtete Spangen im Durchbruch der Kopfstützen. Graues Naturleder mit einer grafischen Narbung wird unter anderem an der Rückseite der Vordersitze verwendet.

Mercedes Concept GLA
Mercedes Concept GLA

Die Armaturentafel ist mehrlagig konstruiert. Auf der belederten Oberfläche sitzt eine Trägerstruktur aus mattiertem und poliertem Aluminium, die auch alle Instrumente hält. Die Schrauben sind sichtbar und besitzen ein eigens entwickeltes Design. Eine Plexiglasabdeckung schützt vor Verschmutzung. Hinterleuchtung betont den Eindruck schwebender Ebenen. Die Tasten, mit denen sich „Comand Online“ bedienen lässt, sollen einen Eindruck von technischer Präzision hinterlassen. Dazu wurde Plexiglas von hinten schwarz lackiert und die Piktogramme ebenfalls von hinten eingefräst und aufgefüllt.

Die Luftdüsen in der Instrumententafel und im Fond sind eine stilistische Weiterentwicklung. Wie beim Concept A-Class und beim Concept Style Coupé sind sie hinterleuchtet ausgeführt. Abhängig davon, welche Temperatur die Insassen bei der Innenraumklimatisierung wählen, ändern sie ihre Farbe. Bei 22 Grad leuchten sie weiß, wird kühlere Frischluft für den Innenraum gewählt, sind sie blau, beim Wunsch nach warmer Luft erstrahlen sie rot.

Sicher verzurren lässt sich Gepäck mit Hilfe eines federbelasteten Vier-Punkt-Gurtschlosses aus dem Helikopter-Bau. Die Rückenlehnen der hinteren Sportsitze lassen sich mit einem Griff nach vorne klappen, es entsteht eine ebene Ladefläche.

Die Frontscheinwerfer des Konzeptfahrzeugs sind mit jeweils einem Laserbeamer ausgerüstet. Diese dienen nicht nur als Fahrlicht, sondern können auch Bilder und Filme auf Leinwände oder Flächen projizieren. Als Quelle können alle Formate dienen, die über „Comand Online“ verwaltet werden. Der Concept GLA besitzt zwei Kameras, die vorne in der Dachreling sitzen. Aber nicht nur 3D-Aufnahmen während der Fahrt sind möglich: Die HD-Kameras lassen sich abnehmen und zum Beispiel auf einem Mountainbike-Helm befestigen. Je ein Zusatzscheinwerfer an jeder Kamera sorgt für gute Beleuchtung in allen Situationen. Alternativ zur Projektion lassen sich die Filme auch im Innenraum auf dem Bildschirm von „Comand Online“ betrachten.

Mit den Laserbeamern lassen sich beispielsweise auch die Abbiegehinweise des Navigationssystems als Pfeile auf die Fahrbahn projizieren – auch andere Verkehrsteilnehmer könnten so sehen, wohin der Fahrer will. Bei der „Coming-home“-Funktion pulsiert das blaue Licht und signalisiert, dass das Fahrzeug auf seinen Fahrer wartet. Während das Fahrlicht erstmals von einem Laser erzeugt und über eine Spiegellinse umgelenkt wird, dienen für das Tagfahrlicht in Form der charakteristischen Fackel und für die Blinker jeweils LED. Die Blinker wurden als digitales Lauflicht realisiert.

Wenn einer eine Reise tut,…

…dann kann er was erzählen. Zudem, wenn sie so anfängt wie meine letzte. Frühmorgens wollte ich mich auf den Weg machen, um noch ein paar Dinge zu erledigen, bevor ich mich nachmittags in den Flieger begebe, um nach Düsseldorf zu gelangen. Die Nutzwagen-Abteilung von Mercedes hatte mich zu einer Fahrveranstaltung nach Düsseldorf eingeladen. Eine Premiere für mich, hatte ich doch bisher mit Nutzfahrzeugen bis auf einen Pickup-Fahrbericht neulich recht wenig am Hut. Wieso eigentlich? Ich weiss es nicht, hat sich so ergeben. Zudem ticken Nutzfahrzeug-Reporter ganz anders, da deren Zielgruppe ebenfalls anders tickt.

Nutzfahrzeug-Käufer – so habe ich dort an dem Abend gelernt – interessieren sich selten für die schönen Dinge an einem Fahrzeug, für sie stehen Zweckmäßigkeit, Verbrauch und Wartungsarmut ganz oben auf der Agenda. Schließlich verdienen sie mit und durch den Einsatz der Fahrzeuge ihr täglich Brot. Fahrten zum Vergnügen haben da einen Seltenheitswert.

Aber ich schweife ab. Mein Auto – eine alte A-Klasse, gibt ja schon eine neue – wollte an diesem Morgen allerdings nicht so, wie ich. Nichts, null, nada, niente, heul. Es ging schon damit los, dass der Druck auf den Türöffnungsschalter am Schlüssel ohne Wirkung blieb, die Türschlösser blieben einfach verriegelt. Nun, einmal ist immer das erste Mal. Also flugs den „echten“ Schlüssel aus dem Plastikschlüssel entriegelt, um damit die Fahrertür von Hand zu öffnen. Um zu testen, ob nicht eventuell nur die Batterie im Türöffnerschlüssel leer ist, habe ich nun versucht, den Wagen zu starten. Auch dies war mir leider nicht gelungen. Mausetot!

Und nun? Autobatterie abklemmen und ausbauen. Beifahrertür auf, Fußmatte raus (hust), dann mit einem 1-Cent-Stück die Klappe im Fußraum geöffnet, um an die Batterie zu gelangen. Mann, ist so eine Batterie schwer, zumal der Weg zurück in die Wohnung auch noch weit war. 48 Stunden später war die Batterie vollständig aufgeladen und verrichtet nun ihren Dienst, als wäre nie etwas passiert.

Ganz im Gegensatz zu meiner Reise nach Düsseldorf. Auf dem Weg dorthin habe ich mir was eingefangen, was meinen Magen gehörig durcheinanderrumpelte. Mein bester Freund wurde in dieser Nacht die Toilette. Doch damit nicht genug, am nächsten Tag ging es mir noch übler, so übel, dass ich nach der Ankunft im Mercedes-Werk Düsseldorf sogleich zur Werksärztin gefahren wurde, wo ich die nächsten sieben Stunden an zwei Tropf-Flaschen verbrachte. Danke Frau Doktor (habe mir leider nicht ihren Namen gemerkt) fürs Aufpäppeln. Sorry Mercedes-Benz für meine Magenverstimmung.

Antos, Sprinter, Vito E-Cell, Fuso Canter Eco Hybrid und Citan werde ich dann hoffentlich ein anderes Mal hier vorstellen.

 

Die neue Mercedes A-Klasse – Anybody seen my Baby?

Was die A-Klasse von Mercedes und der Titel der Rolling Stones gemeinsam haben? Nun, beide erschienen erstmalig 1997.

Während die Stones danach nur noch ein Studioalbum auf die Reihe brachten (2005 A Bigger Bang), konnte Mercedes den Erfolg seiner A-Klasse unvermindert fortsetzen. Während die Baureihe 169 im Herbst 2004 die Ur-A-Klasse der ersten Generation, den W168 ablöste, steht nun demnächst der Mercedes-Benz W176 bei den Händlern. Dabei handelt es sich erstmalig weder um eine kleine, noch um eine große Modellpflege – nein – das Ursprungsmodell wurde schlichtweg eingestampft und ein niegelnagelneues Auto wurde geschaffen, was nur noch den Namen seiner Vorgänger übernommen hat, mehr aber auch nicht.

die neue A-Klasse 2012

Vorgestellt wurde die neue A-Klasse erstmalig im vergangenen Frühjahr auf dem Genfer Auto-Salon, probefahren können und konnten ihn nun all die Journalisten und Blogger, die Mercedes ins ferne Slowenien eingeladen hat. Dort wurde den anwesenden Gästen nicht nur der automobile Newcomer aus dem Hause Mercedes vorgestellt, nein, dort spielte zu nächtlicher Stunde auch die slowenische Rockband „The Toronto Drug Bust“ auf der Terrasse des Hotels auf. Auch wenn der Bassist fehlte, war die Musik hörbar.

Anders, als deren Bandname – der eine Anlehnung an die Rolling Stones ist – geht es hingegen der neuen A-Klasse. Sie hat mit ihrem namengebenden Vorgänger nichts mehr gemein. NICHTS.

die neue A-Klasse 2012 in rot

Während die alte A-Klasse eine Hochdachlimousine war, die eher bei der huttragenden Generation Zustimmung fand, ist die neue ein flacher Flunder, gerade mal 143 Zentimeter hoch. Erreicht wurde die Höheneinsparung von satten 14 Zentimetern, indem man unter anderem auf die sandwichförmige Bodengruppe verzichtet hat. Herausgekommen ist ein Fahrzeug, bei dem der Einstieg – zumindest mir – nicht mehr so leicht vonstatten geht wie früher. Ich mit meinen 197 Zentimetern muss zuerst mal den Sitz auf der hintersten Position arretieren, was auch in diesem Modell dazu führt, dass hinter mir nur noch Katzen und kleine Hunde Platz haben, aber leider kein Mensch mehr.

die neue A-Klasse 2012

Diese für mich angenehme Position bringt ausserdem mit sich, dass ich nicht mehr aus der dafür vorgesehenen Seitenscheibe der vorderen Fahrertür schaue, sondern aus der hinteren. An die etwas störend wirkende B-Säule in meinem Sichtfeld habe ich mich schon in der alten A-Klasse gewöhnt, welche ich als Nicht-Hut-Träger seit drei Jahren fahre. Naja, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul (will sagen: Danke nochmals liebe Eltern für das Geburtstagsgeschenk!)

Hier ein kurzer Fahreindruck:

die neue A-Klasse

Das optional angebotene Glashubdach hat ein eingebautes Windschott, auf dass die Frisur auch immer richtig sitzt.

Windschott des Glashubdaches der neuen A-Klasse

Blick durch den Fahrersitz nach vorne

Blick durch den Fahrersitz nach vorne

Hier noch mal eine Seitenansicht meines neuen Babys.

die neue A-Klasse 2012

 

Soweit meine ersten Eindrücke. Ich bin gespannt, ob Mercedes es mit der neuen A-Klasse schafft, den Mitbewerbern wie Audi und BMW die anvisierten Marktanteile abzuluchsen. Es sei ihnen gegönnt, ihre Hausaufgaben haben sie jedenfalls erledigt. Mal sehen, wieviel Fleisspunkte es dafür gibt.

 

DISCLAIMER:

DER HERSTELLER HAT DIE KOSTEN FÜR DIE REISE UND DAS HOTEL ÜBERNOMMEN. MEIN HIER VERMITTELTER EINDRUCK IST UNVERFÄLSCHT UND ENTSPRICHT MEINEM SUBJEKTIVEN EMPFINDEN ZUM FAHRZEUG. VIELEN DANK AN MERCEDES-BENZ FÜR DIE EINLADUNG UND DIE ORGANISATION.

Starkes Mercedes-Video von der diesjährigen DMY in Berlin

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Sorry, aber Ihr müsst zweimal auf das untere Bild klicken, erst dann startet das Video. Ich bastle gerade noch etwas an der Integration von Picasa-Videos in WordPress herum.

 

Neben der coolen Musik hat mich am meisten fasziniert, dass man Mercedes die LED der Scheinwerfer anscheinend umprogrammiert hat, jedenfalls sieht dieser umblätternde Effekt verdammt gut aus.

Die neue A-Klasse kann nun bestellt werden

Die dritte Generation der A-Klasse steht vor der Tür, Bestellungen dafür werden ab sofort entgegengenommen, ausgeliefert wird ab September. Vieles hat sich geändert mit der neuen Version. Es ist diesmal kein Facelifting, wie man es bei Selbstläufern sonst so kennt, sondern eine Neugestaltung, beziehungsweise ene Neupositionierung der A-Klasse die da stattgefunden hat. Erkennbar ist dies auf den ersten Blick. Die Generation der Hutträger wird sich in diesem Fahrzeug auf Anhieb nicht mehr so heimisch finden, wie in den Vorgängern, wurde die Höhe doch um satte 18 Zentimeter gesenkt.  „Die neue A-Klasse kann nun bestellt werden“ weiterlesen