Daimler baut mit Renault-Nissan einen Pickup

Daimler und Renault-Nissan werden zusammen für Mercedes-Benz einen Pickup mit einer Tonne Zuladung entwickeln. Der Mercedes-Benz Pickup wird teilweise die Architektur des neuen Nissan NP300 übernehmen, jedoch von Daimler konstruiert und designt werden, um den spezifischen Anforderungen seiner Kunden zu entsprechen. Der Pickup mit Doppelkabine soll Privatkunden und gewerbliche Kunden gleichermaßen ansprechen. Die primären Zielmärkte sind Europa, Australien, Südafrika und Lateinamerika.

Nissan blickt auf über 80 Jahre Erfahrung in Produktion und Verkauf dieser Fahrzeuge zurück. Seit 1933 wurden über 14 Millionen Pickups des japanischen Autobauers für den Personen- und Gütertransport abgesetzt, auch für härteste Einsatzbedingungen. Der NP300, der – je nach Markt – unter dem Namen NP300 Navara oder NP300 Frontier verkauft wird, kam im Juni 2014 auf den Markt und wird derzeit in Thailand und Mexiko produziert.

Für Lateinamerika wird der Mercedes-Benz Pickup von Nissan im Renault-Werk in Cordoba, Argentinien, produziert werden – gemeinsam mit dem Nissan NP300 und dem mittelgroßen Renault Pickup. Die drei Pickups werden auch im Nissan-Werk in Barcelona, Spanien, für andere Märkte gefertigt, mit Ausnahme von Nordamerika. Die Produktion der Pickups in den beiden Werken beginnt vor Ende des Jahrzehnts.

Im Werk in Barcelona werden für die drei Partner jährlich etwa 120.000 Fahrzeuge vom Band laufen, in Cordoba fast 70.000. Der hohe Anteil lokal produzierter Teile wird voraussichtlich die Zulieferung aus Spanien und Argentinien deutlich erweitern.

Das gemeinsame Pickup-Projekt ist der jüngste Meilenstein in der strategischen Partnerschaft zwischen Daimler und der Renault-Nissan Allianz, die diesen Monat bereits den fünften Jahrestag feiert.

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